Handlungsintegrierte Visualisierung der Reichweite von Elektrobussen zur Unterstützung von Systemvertrauen und reichweitenbezogenen Situationsmodellen

Art der Abschlussarbeit

Masterarbeit

Thema

Handlungsregulation, Nutzer-Energie-Interaktion, Nutzer-Fahrzeug-Interaktion, Reichweite im Elektrobus (ÖPNV), Komfortable Reichweite, Situationsbewusstsein, Systemvertrauen

Bearbeitet von

Jacob Stahl

Aufgabenstellung

Angetrieben von den Herausforderungen des Klimawandels und dem Rückgang fossiler Energieträger erlebt die Automobilbranche mit der Elektrifizierung der Antriebstechnologie eine Transformation. Auch der öffentliche Personennahverkehr ist mit Hybrid- und Elektrobussen Teil dieser Veränderung, und ihre Herausforderungen sind Bestandteil verschiedener Forschungs- und Pilotprojekte.

Die Reichweite von elektrisch betriebenen Fahrzeugen wurde bereits in verschiedenen Studien untersucht und als ein Schlüsselaspekt für die Verbreitung der neuen Antriebstechnologie erkannt. Die Herausforderung liegt dabei nicht nur in der technisch erreichbaren Reichweite, sondern auch in psychologischen Barrieren. In der Praxis steht dem Fahrer eine individuelle, verringerte Reichweite zur Verfügung – die sogenannte komfortable Reichweite.

Ziel dieser Arbeit ist die Visualisierung der Reichweite von E-Bussen durch ein handlungsintegriertes System, welches die Fahrer in der Entwicklung eines reichweitenbezogenen Situationsmodells durch die Verstärkung des Systemvertrauens unterstützt, um die komfortable Reichweite der Fahrer und damit letztendlich auch die Einsatzmöglichkeiten der Fahrzeuge zu verbessern.

Aufbauend auf den genannten psychologischen Modellen und einer eingehenden Kontext- und Anforderungsanalyse werden verschiedene Darstellungsvarianten konzipiert und ihr Einfluss auf die reichweitenbezogenen Situationsmodelle von Busfahrern evaluiert.

Starttermin

Jan 2018