Entwicklung des Bühnenmodells für ein narratives System

Art der Abschlussarbeit

Studienarbeit

Thema

Entwicklung des Bühnenmoduls für ein narratives System.

Bearbeitet von

Marc Kammler

Aufgabenstellung

Die Studienarbeit beschreibt die Entwicklung einer Präsentationsbühne, welche den Bestandteil eines narrativen Präsentationssystems darstellt. Dieses System kann als Informationsvermittler eingesetzt werden und die Aufgaben eines digitalen Museumsführers übernehmen. Ein zukünftiger Einsatz im Unterhaltungsbereich ist ebenso denkbar. Durch das Verwenden verschiedener digitaler Medien wie Text, Bild, Ton und Film soll erreicht werden, dass ein Museumsbesucher zusätzliche Eindrücke und Sichtweisen erhält. Um einen höheren Grad der Aufmerksamkeit bei den Besuchern zu erreichen, werden die Informationen in eine Narration eingebunden. Dadurch wird ein Spannungsverlauf erzeugt, angelehnt an klassische Erzähltheorien. Darüber hinaus wird berücksichtigt, ob der Besucher eine Vorliebe für ein Bestimmtes der oben aufgeführten Medien hat. Des Weiteren wird beachtet, ob es sich bei dem Besucher um ein Kind oder einen Erwachsenen handelt, welches sich dann in der Visualisierung der Medienpräsentationsbühne äußert. Alle angeführten Punkte sollen zu einer Motivationssteigerung des Besuchers führen um interessierter der Präsentation zu folgen.

Einen erheblichen Teil der Aufgabe dieser Studienarbeit stellte die Gestaltung dieser Medienpräsentationsbühne dar, die im Folgenden als POI bezeichnet wird und „Point Of Information“ bedeutet. Diese „POI“ zeichnen sich als zusätzliche Informationsquellen einer Ausstellung aus, die über einen Bildschirm oder ein anderes externes Ein- und Ausgabemedium abgerufen werden können. Neben der technischen Umsetzung dieser Idee musste die visuelle Gestaltung der Benutzeroberfläche ausgearbeitet werden. Diese Medienpräsentationsbühne sollte mit all ihren Funktionen für unterschiedliche Benutzergruppen verständlich und benutzbar sein. Realisiert werden sollte die Aufgabe in der Programmiersprache Java, da der Großteil des bereits vorliegenden Systems, genannt Jeherazade, in dieser Sprache geschrieben wurde. Das Speichern der benötigten Daten erfolgte in der Hauptsache in „xml-Dateien“. In diesen wurde beispielsweise gespeichert, auf welchen Netzwerkservern die verschiedenen Mediendateien lagen, die zu visualisieren waren. Die Kommunikation zwischen den verschiedenen POI und dem Verwaltungsprogramm Jeherazade Narrator, welches darüber entscheidet welche Informationen dem Besucher angezeigt werden, wurde hier per RMI gelöst. Durch Verwendung dieses Java-internen Systems ist es möglich, innerhalb einer Java-Klasse, Methoden eines auf einem entfernten Rechner liegenden Objektes mitzubenutzen.

Abgeschlossen

Jan 2007